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Ilztal & Dreiburgenland

Museumsdorf Bayerischer Wald

Zwischen Thurmansbang und Tittling liegt direkt am herrlichen Dreiburgensee das Museumsdorf Bayerischer Wald, gegründet 1974 von der Familie Höltl. Heute ist es mit einer Fläche von 20 ha und mehr als 150 Gebäuden eines der größten Freilichtmuseen Europas, eingetragen in die Liste „national wertvolles Kulturgut“. Das Museumsdorf zeigt die historischen Bauformen des Bayerischen Waldes von 1580 bis 1850. Die einfachen Wohnhäuser der Kleinbauern, Tagelöhner und Inleute sind hier ebenso vertreten wie die komplexen Hofanlagen der Großbauern. Mühlen und Schmieden, Dorf- und Wegkapellen und die älteste Volksschule Deutschlands von 1670 vervollständigen die verschiedenen, regionaltypischen Dorfensembles. Das Museumsdorf verfügt mit mehr als 60.000 Objekten über die umfangreichste volkskundliche Sammlung des Bayerischen Waldes. Neben der religiösen Volkskunst sind Kleidung und Wäsche, Möbel, Keramik, bäuerlicher Hausrat, landwirtschaftliches Gerät und Werkzeuge von über 40 Handwerksberufen Schwerpunkte der Sammlung.

Kontakt: Museumsdorf Bayerischer Wald, Herrenstr. 11, 94104 Tittling, Tel. 08504/8482, museumsdorf(at)rotel.de, www.museumsdorf.com

Öffnungszeiten: Geöffnet Palmsonntag bis Allerheiligen täglich von 09.00-17.00 Uhr, im Winter Spaziergang möglich, Häuser sind geschlossen.

 

Keltendorf Gabreta in RingelaiKeltendorf Gabreta

Zwischen Ringelai und Grafenau, im sogenannten Schmalzdobl, liegt das Keltendorf Gabreta.

Hier wird das Leben in vorgeschichtlicher Zeit für den Besucher im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar gemacht. Aktivität wird groß geschrieben. Ob Erwachsener oder Kind, jeder kann sich im Töpfern versuchen oder sein eigenes Brot backen. Auf seinem Weg vorbei an den Häusern aus der Bronzezeit und Eisenzeit trifft man an manchen Stellen sogar auf alte Haustierrassen. Die Reise in die Vergangenheit kann durch eine Erlebnisführung oder durch Übernachtungen in einem eigens dafür zur Verfügung gestellten Gebäude intensiviert werden. Für das leibliche Wohl wird durch eine Gaststätte gesorgt, die sich im Eingangsgebäude befindet.

Kontakt: Keltendorf Gabreta, Lichtenau 1a, 94160 Ringelai, Tel. 08555/407310
gabreta(at)pa.bfz.de, www.gabreta.de

Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober: Mo - Fr 9.30 – 18 Uhr, Sa - So 10 – 18 Uhr
1. November bis 30 April: Di - So 9.30 – 16.30 Uhr, Montag geschlossen, ( für Gruppen nach Anmeldung geöffnet

 

Labyrinth in Tittling am Blümersberg

Mit heimischem Granit wurde in der natürlichen Blumenwiese am Blümersberg ein klassisches Labyrinth mit sieben Umgängen geschaffen. Das Labyrinth gehört zu den ältesten symbolischen Zeichen der Menschheit zur Selbstfindung, die in vielen Kulturen angewendet wurden. Schon in der Bronzezeit wurden verschlungene Pfade in Felsen geritzt.

Die Mitte des Labyrinthes ist ein Symbol für den Ursprung und das Ziel des Lebens. Es symbolisiert den Weg - den Lebensweg - des Menschen, in seiner Länge, seinen Wendungen und Kehren, die einzuschlagen sind und mit seiner Mitte, einem Ziel, auf das wir uns hinsehnen. Auf jedem Lebensweg droht ein Verlust der Mitte durch Ablenkung vom Wesentlichen durch die Flut von Bildern und Reizen, durch Oberflächlichkeit und Überforderung. Der Weg zur Mitte lädt immer wieder neu dazu ein, das Wesentliche zu suchen, die Quelle des Lebens.

- Erbaut Juni/Juli 2012
- Wege aus heimischem Granit
- Länge des Weges: 210 m
- die Mitte besteht aus 3 Granitsäulen, eingebettet in weißen Kies
- 5 Säulen mit Sprüchen laden ein zum Innehalten

Bild: Christina Seidl

Gruppenführungen zum Labyrinth bitte anmelden in der Tourist-Information, Marktplatz 10, 94104 Tittling, Tel. 08504/401-14 oder per Mail tourismus(at)tittling.de.

 

Bauernmöbelmuseum GrafenauBauernmöbelmuseum Grafenau

Ein Blick auf Bauernmöbel des Bayerischen Waldes wird hier in zwei Bauernhäusern gewährt.
Wurde früher Kleidung noch überwiegend in Truhen aufbewahrt oder an Haken aufgehängt, ging man ab Mitte des 18. Jahrhunderts dazu über, sie in Schränken zu verwahren. Dabei versuchte die Bevölkerung auf dem Lande die Maserung teuren Hartholzes durch zum Teil aufwändigen Dekor zu imitieren. Auf diese Weise entstand überall eine vielfältige Bauernmöbelmalerei. Nach unterschiedlichen Orten und Regionen eingeteilt, zeugen die zahlreichen Schränke und Truhen von den mannigfaltigen Stilrichtungen des östlichen Niederbayerns.
Ergänzt werden die beiden Häuser durch eine Wagenremise und einen Getreidekasten.

Kontakt: Bauernmöbelmuseum, Westeingang Kurpark, 94481 Grafenau, Tel. 08552/3318
Museen(at)grafenau.de, www.grafenau.de
Öffnungszeiten:  Dienstag bis Sonntag 14– 17 Uhr
Geschlossen: 1. November bis 24. Dezember und vom 1. März bis Gründonnerstag

 

Schnupftabak- und Stadtmuseum Grafenau

Die Säumerstadt Grafenau beherbergt in den Gemäuern des ehemaligen Spitals gleich zwei Museen.
Im Erdgeschoss befindet sich das einzige Schnupftabakmuseum der Welt. Neben Maschinen der einstigen Schnupftabakfabrik Bogenstätter, Hersteller des legendären Perlesreuter Schmalzlers, sind zahlreiche Gegenstände rund um den Schnupftabak aus aller Welt zu sehen. Kernstück des Museums ist eine Sammlung von über 600 alten und neuen Schnupftabakgläsern, darunter viele, die in den Glashütten des Bayerischen Waldes „geschunden“ wurden. Der Geschichte der Stadt Grafenau ist das erste Obergeschoss gewidmet. Historische Ereignisse und Gegenstände aus der ehemaligen Kreisstadt werden durch einen alten Krämerladen und durch das Inventar der ehemaligen Stadtapotheke bereichert. 

Kontakt: Schnupftabak- und Stadtmuseum, Spitalstraße, 94481 Grafenau, Tel. 08552/3318
Museen(at)grafenau.de, www.grafenau.de 
Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag 14– 17 Uhr
Geschlossen: 1. November bis 24. Dezember und vom 1. März bis Gründonnerstag

Zigarrenmanufaktur PerlesreutZigarrendreherin bei der Arbeit

Hier können Sie den letzten Zigarrendreherinnen Deutschlands beim Drehen der Virginias über die Schultern schauen.

Infos über Öffnungszeiten bei der Tourist-Info Perlesreut, Tel. 08555/961910