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Rund ums Ilztal

  • Naturbelassene Wege im Nationalpark

Nationalpark Bayerischer Wald
„Natur Natur sein lassen“ lautet das Motto des 1970 gegründeten ältesten deutschen Nationalparks. Er wurde 1997 nach Norden bis Bayerisch Eisenstein beträchtlich erweitert und ist jetzt mit einer Gesamtfläche von 243 km² der größte Waldnationalpark in Deutschland. Nirgendwo dürfen sich Wälder in all ihrer Vielfalt und Faszination auf so großer Fläche vom Menschen unbeeinflusst nach den Gesetzen der Natur frei entwickeln wie hier. Der Mensch ist dabei nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil. Er soll diese spannenden Prozesse bei der Entstehung einer neuen Waldwildnis hautnah miterleben. Auf mehr als 33 km hervorragend markierter Wanderwege und über 200 km Radwege lässt sich diese neue Waldwildnis erobern.
Die Nationalpark-Infozentren Lusen (Hans-Eisenmann-Haus) in Neuschönau und Falkenstein (Haus zur Wildnis) in Ludwigsthal bei Zwiesel sind für die Besucher erste Anlaufstelle zur Orientierung und dienen der Information über das Schutzgebiet und dessen Angebote.
Unser Tipp: Erkunden Sie mit der Waldbahn oder den Igelbussen ab Grafenau den Nationalpark ohne Auto. Fahrpläne und Ausflugstipps erhalten Sie in den Tourist-Infos.
Kontakt:
Informationszentrum Hans-Eisenmann-Haus, Böhmstr. 35, 94556 Neuschönau, Tel. 08558/96150
poststelle(at)npv-bw.bayern.de, www.nationalpark-bayerischer-wald.de

Baumwipfelpfad in Neuschönau am Nationalparkzentrum Lusen

Mit einer Gesamtlänge von 1.300 Meter (inkl. Rampe im Turm) und einer Höhe von 8 bis 25 Meter schlängelt sich der Baumwipfelpfad durch die Buchen, Tannen und Fichten des Bergmischwaldes.
Zahlreiche didaktische Stationen präsentieren lebendig und anschaulich das Leben und die Lebensformen des Waldes.
Der Höhepunkt des Pfades ist der 44 Meter hohe Baumturm. Einmalig und einzigartig - nicht nur durch seine luftige architektonische Form , sondern auch in der Art und Weise, wie der Turm über die drei uralten und mächtigen bis zu 38 Meter hohen Tannen und Buchen gebaut wurde. Auf der Plattform wird man mit einem einzigartigen Blick belohnt: Über Lusen und Rachel hinweg breiet sich das Meer des Bayerischen und des Böhmischen Waldes über hunderte von Kilometern aus.
Öffnungszeiten:
Januar bis März täglich 09.30-15.00 Uhr
April, Mai und Oktober täglich 09.30-18.00 Uhr
Juni bis September täglich 09.30-19.30 Uhr
November und Dezember täglich 09.30-15.30 Uhr (24.12. geschlossen)

Eintrittspreise:
Erwachsene 8,00 Euro
Kinder von 6 bis 17 Jahren 7,00 Euro
Famienkarte 19,00 Euro
Unser Tipp: Mit der Ilztal-Gästekarte erhalten Sie in den Tourist-Infos ermäßigte Eintrittskarten zum Preis von 6,50 Euro. 

Spiegelau
Wer mit Kindern unterwegs ist, muss das Waldspielgelände mit dem Naturerlebnispfad gesehen und erlebt haben. Für Wanderer bietet der Glasmacher-Ort mit Seelensteig und Steinklamm traumhafte Touren. Und als besonderes Schmankerl lockt ein Besuch im Schnapsmuseum oder in der Glasfabrik.

Die GlasstraßeGlas aus dem Bayerischen Wald
Die Glasstraße in Ostbayern verbindet die zahlreichen aktuellen und historischen Glashüttenstandorte im Gebiet des Oberpfälzer- und Bayerischen Waldes, von Waldsassen bis Passau. Die 270 Kilometer lange touristische Route führt von Neustadt an der Waldnaab über Bodenmais, Zwiesel, Frauenau, Spiegelau und Grafenau nach Passau. Nebenzweige der Glasstraße reichen in abgelegene Orte, die einmal Glashüttenstandorte waren, oder deren Namensendung -hütt an die alte Glasmachertradition erinnert. Bei Betriebsbesichtigungen können Sie sich vom Fingerspitzengefühl unserer Glashandwerker überzeugen, die aus Quarzsand, Soda und Kalk reinste Meisterwerke entstehen lassen. Besondere Höhepunkte entlang der Glasstraße sind das Glasmuseum Frauenau, das die traditionsreiche Beziehung zwischen Mensch und Glas dokumentiert, sowie das Passauer Glasmuseum mit der weltweit größten Sammlung von böhmischem Glas.

Dreiflüssestadt PassauPassau
Passau ist eine Stadt der Superlative. Im Passauer Dom ertönt die größte Kirchenorgel der Welt und das Flair der jungen Altstadt hat schon so manchen verzaubert. Das Passauer Dreiflüsseeck ist weltweit die einzige Stelle, an der drei Flüsse zu einem Fluss zusammen fließen. Vom Norden her die Ilz, vom Westen die Donau und aus dem Süden der Inn. Unternehmen Sie bei Ihrem Ausflug in die Dreiflüssestadt Passau eine Schifffahrt zur Schlögener Donauschlinge oder einfach nur eine gemütliche Dreiflüsserundfahrt.
Unser Tipp: Parken Sie kostenlos an der Veste Oberhaus und genießen Sie nach dem Besuch einer der größten Burganlagen Europas den traumhaften Blick auf die Altstadt und das Dreiflüsseeck. Zu Fuß erreichen Sie in wenigen Minuten das Herz Passaus.

Steinwelten in Hauzenberg
Seit Anfang Mai 2006 haben die Steinwelten im Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg die Tore geöffnet. Die Besucher sind fasziniert von der monumentalen Architektur, den spannenden Inszenierungen und den informativen Ausstellungen. Die Geschichten und Dinge rund um den Granit, diesem „kalte Blut der Erde“, begeistern Kinder wie Erwachsene, Fachleute wie Laien. Ein aufgelassener Steinbruch mit einem romantischen See bilden die grandiose Kulisse für eine einzigartige Architektur, die eine innige Einheit bildet mit den Themen und Inhalten, die im Haus und in einem historischen Schausteinbruch in Szene gesetzt werden.
Kontakt: Granitzentrum Bayerischer Wald, Passauer Str. 11, 94051 Hauzenberg, Tel. 08586/2266
mail(at)granitzentrum.de, www.steinwelten.de

In Hauzenberg lohnt zudem ein Besuch im Graphitbergwerk Kropfmühle und des Schnapsmuseums in Jahrdorf.

Westernstadt Pullman City - Eging am See 
Erleben Sie eine Zeitreise in die Vergangenheit des „Wilden Westens". Mit einem vielfältigen Showprogramm, vielen Attraktionen und dem hautnahen Erleben von Natur und Tier bietet die Westernstadt Abwechslung für Groß und Klein.
Kontakt: Pullman City, Ruberding 33, 94535 Eging am See, Tel. 08544/97490, info(at)pullmancity.de, www.pullmancity.de

Freilichtmuseum FinsterauFreilichtmuseum Finsterau
Eintauchen in die bäuerliche Welt der Vergangenheit! Inmitten zahlreicher Häuser und Höfe aus dem Bayerischen Wald kann der Besucher das Wohnen und Arbeiten der Menschen des 19. und 20. Jahrhunderts nacherleben. Persönliche Dinge der Bauern und der armen Häusler und landwirtschaftliches Gerät zeugen von der alten Zeit. Neben vollständigen Höfen ist eine alte Dorfschmiede und eine derbromantische Waldarbeiterhütte zu besichtigen. Regelmäßig wird das Museum durch Vorführungen und Veranstaltungen belebt. Zum Abschluss des Rundgangs bietet sich eine Einkehr im historischen Straßenwirtshaus „Ehrn“ an. Oder man nimmt eine Kleinigkeit in der Museumscafeteria zu sich. Gesundes und Köstliches kann aus dem vielfältigen Angebot der Kräuterey im Eingangsgebäude erworben werden.
Kontakt: Freilichtmuseum Finsterau, Museumsstraße 51, 94151 Finsterau, Tel. 08557/96060
finsterau(at)freilichtmuseum.de, www.freilichtmuseum.de
25. Dezember bis April: 11 – 16 Uhr, Mai bis September: 9 – 18 Uhr, Oktober: 9 – 16 Uhr

Jagd- und Fischereimuseum Freyung
Das Museum in den historischen Räumen von Schloss Wolfstein hat sich auf die Darstellung der Geschichte von Jagd und Fischerei im Bayerischen Wald spezialisiert. Früher sicherte das Burgschloss die Grenzen des Hochstifts Passau gegen Bayern und Böhmen, später beherbergte es die Passauer Fürstbischöfe bei ihren Jagdausflügen. Heute dient es der Präsentation von Geschichte und Kultur. Welche Auswirkungen Fischerei und Jagd auf Fauna und Flora in der Vergangenheit hatten und auch heute noch haben, wird anschaulich mit Hilfe von Inszenierungen, Dioramen und Aquarien veranschaulicht. Auf seinem Weg durch das Museum gelangt der Besucher in das sogenannte Fürstenzimmer. Der Passauer Maler Joseph Wiedemann dekorierte 1779 die Wände mit einem Rokoko-Bilderzyklus.
Sowohl im Fürstenzimmer wie auch in der Taverne im Schlosshof finden regelmäßig Veranstaltungen wie (Jazz-) Konzerte, Vorträge und Lesungen statt.
Kontakt: Jagd- und Fischereimuseum, Wolfkerstraße 3, 94078 Freyung, Tel. 08551/57109
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 10 – 17 Uhr
Geschlossen: Ende der bayerischen Herbstferien bis 25.12., Ende der Faschingsferien bis Gründonnerstag

Waldkirchen
Der Marktplatz in Waldkirchen ist ebenso wie das kleine, aber feine Museum Goldener Steig immer einen Besuch wert. Zudem bietet die Stadt hervorragende Shopping-Möglichkeiten. Für Wasserratten ist das Karoli-Erlebnibad Sommer wie Winter ein Muss!

Haus am Strom in Jochenstein
Viele Infos rund um die Donau und den Wasserkreislauf gibt es im „Haus am Strom“. Wie ein Wasserkraftwerk funktioniert, können die Besucher im Flusskraftwerk Jochenstein an der Donau hautnah erfahren. Den Besuch können Spaziergänger und Radfahrer auch gleich für einen kurzen Trip nach Österreich nutzen.
Kontakt: Haus am Strom, Am Kraftwerk 4, 94107 Untergriesbach, Tel. 08591/912890
info(at)hausamstrom.de, www.hausamstrom.de

Keramikmuseum Obernzell (Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums)
Das Keramikmuseum im ehemals fürstbischöflichen Schloss Obernzell bei Passau - am Ufer der Donau gelegen - gibt mit zwölfhundert Objekten einen Einblick in die Geschichte der Keramik von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart. Der Schwerpunkt liegt auf der handwerklich hergestellten Keramik, vornehmlich aus Niederbayern, das im Bereich der Gefäßkeramik im 18. und 19. Jahrhundert führend in Altbayern war. Das Museum bietet darüber hinaus einen Überblick über keramische Techniken, Herstellungsvorgänge und Verwendungen und führt bis zu Industrieproduktion und zeitgenössischer Keramik
Kontakt: Schloß Obernzell, 94130 Markt Obernzell, Tel.: 08591 1066
Öffnungszeiten: 1. April - 6. Januar: Dienstag bis Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr

Webereimuseum Breitenberg
Seit der Besiedlung Breitenbergs in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts spielten Flachsanbau und Weberei als Erwerbszweig eine wichtige Rolle für die Bewohner dieser Gegend. In vielen Ländern Europas war Leinen aus Breitenberg gefragt. Um dieses für den Unteren Bayerischen Wald so wichtige Gewerbe vor dem Vergessenwerden zu bewahren, wurde 1983 beim Freizeitzentrum Gegenbach in einem alten bäuerlichen Anwesen das Breitenberger Webereimuseum eingerichtet, das neben einer Vielzahl bemalter Bauernmöbel vor allem Geräte zur Flachsverarbeitung, Weberei, Färberei und zum Blaudruck zeigt. Drei Bauernhäuser geben Einblick in das Leben, Wohnen und Arbeiten der Leute hier im Land vor dem Dreisessel. An verschiedenen Webstühlen wird immer noch gearbeitet, auf dem Museumsgelände werden Flachs und alte Getreidesorten angebaut.
Öffnungszeiten Webereimuseum, Tel. 08584/1490 oder 96180
Mai und Oktober: Mittwoch und Sonntag 14.00 - 16.30 Uhr
Juni - September: Dienstag bis Sonntag 14.00 - 16.30 Uhr

Dreisessel
Ein wahres Paradies für Wanderer gibt es rund um den Dreisessel. Auf Schusters Rappen können sich die Gäste im Dreiländereck Deutschland, Österreich und Tschechien auf die Spuren Adalbert Stifters begeben.

Dreisessel