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Naturschutzgebiet "Obere Ilz"

Sibirische Schwertlilie

Das nördliche Ilztal, in weiten Bereichen als schmales Kerbsohlental ausgebildet, wurde 1997 aufgrund seines Charakters als naturnahes Grundgebirgsfließgewässer, mit seinen Hangleiten und Auen unter Naturschutz gestellt.

Seltene Arten, wie der Straußfarn oder die Banater Segge, zieren auf weiter Länge den Ufersaum, auch der Blaue Eisenhut oder Großblättrige Fingerhut sind im Bereich der Ilz zu finden. In den letzten 20 Jahren werden diese seltenen Pflanzenarten aber immer mehr von Neophyten wie dem Indisches Springkraut und dem Schlitzblättrigen Sonnenhut zurückgedrängt.

In den Feucht- und Nasswiesen der Talauen sind, sofern sie nicht mit Fichte aufgeforstet wurden, auch noch Bestände der Sibirische Schwertlilie vorhanden.

In den Hängen der Ilzleiten ist der Schwarzstorch neben vielen anderen Arten als Brutvogel vertreten.